Klettertreff "Hoch hinaus!"
Regelmäßiges ergotherapeutisch angeleitetes Training für Kinder mit ADS/ADHS
Kinder oder Jugendliche mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ohne (ADS) oder mit Hyperaktivität (ADHS) suchen spezielle Herausforderungen und benötigen gezielte Betreuung.
Therapeutisches Klettern kann - als ein Teil in der AD(H)S Behandlung - gezielt besonders die Auffälligkeiten in der Körperwahrnehmung, Konzentration und motorische Koordination verbessern. Die Sportart an sich bietet verschiedenste Möglichkeiten zum sozialen Lernen und zur Stärkung von Selbstorganisation und Selbstwertgefühl. Durch eine verhaltenstherapeutisch orientierte Vorgehensweise werden erlernte Strategien im Umgang mit Ablenkung, Bewegungsdrang und Impulsivität über die regelmäßige Teilnahme gefestigt.
Klettern hat zudem als therapeutisches Medium ein hohes Motivationspotential für Kinder und Jugendliche und ist dadurch eine effektive Ergänzung in einem multimodalen Ansatz der Behandlung von AD(H)S.
Damit Klettern für Kinder und Jugendliche mit ADS bzw. ADHS kein einmaliges Erlebnis bleibt, bieten wir mit dem regelmäßigen Klettertreff "Hoch hinaus!" ein maßgeschneidertes Programm für sie an.
Unter ergotherapeutischer Anleitung erleben die Teilnehmer sich selbst in einem geschützten Rahmen, der auf ihre Bedürfnisse individuell abgestimmt ist. Sie bekommen die Möglichkeit neue Verhaltensstrategien zu erlernen, auszutesten und dabei stärkende Erfahrungen zu machen. Durch regelmäßiges Training und die intensive Betreuung bietet der Klettertreff "Hoch hinaus!" eine optimale Förderung der Defizite und führt zu dauerhaften Veränderungen von Bewegungs- und Handlungsmustern. Die kontinuierliche Teilnahme garantiert Spaß und Erfolg im therapeutischen Prozess und unterstützt die Stabilisierung der Fortschritte im Alltag.
Teilnehmer
Kinder oder Jugendliche ab 7 Jahren mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ohne Hyperaktivität (ADS) oder mit Hyperaktivität (ADHS). Sie fallen in der Schule und im Alltag wegen mangelnder Konzentration, erhöhter Ablenkbarkeit, übermäßigem Bewegungsdrang oder Verträumtheit sowie durch Impulsivität auf. Meist leiden sie unter einer mangelnden Körperwahrnehmung und haben dadurch fein- oder grobmotorische Koordinationsprobleme. Teilweise zeigen sie in der Schule keine altersentsprechenden Fähigkeiten. Frustration schwächt ihr Selbstwertgefühl und wirkt sich auf ihr Sozialverhalten aus.
Betreuung und fachübergreifende Zusammenarbeit
Katharina Prünte ist Diplom Ergotherapeutin sie arbeitet in den letzten Jahren verstärkt mit Kinder mit AD(H)S und bietet im Rahmen einer ambulanten Ergotherapiepraxis in Köln Einzel- und Gruppentherapie für Kinder und Jugendliche mit AD(H)S, Entwicklungsverzögerung und Verhaltensauffälligkeiten an. In ihrem Studium und in Fort- und Weiterbildungen beschäftigt sie sich mit wahrnehmungsorientierten und körperbezogenen Therapieansätzen und ihrer Bedeutung für die ergotherapeutische Behandlung, u. a. absolvierte sie die Fortbildung "Klettern als Therapie" in Österreich, da dieser Ansatz dort in der Ergotherapie schon etabliert ist.
Von ihr und dem Kletterpädagogen Bernd Drexelius werden die Kleingruppen mit 6 Teilnehmern qualifiziert und störungsspezifisch angeleitet (Betreuungsschlüssel 1:3).
Gruppe 7-9 Jahre:
Dienstags 15:30-17:00 Uhr
Gruppe 10-14 Jahre
Dienstags 17:30-19:00 Uhr
10er Karte 150,00 €
