Markus Zöll

Markus ist sportlicher Leiter und neben Herbert Büttgen einer der beiden Geschäftsführer der BRONX ROCK Kletterhalle. Sein Aufgabengebiet umfasst unter anderem die Konzeption und Qualitätssicherung aller Kletterkurse, wobei er besonderen Wert auf die optimale Einweisung von Gruppen und Einzelpersonen legt und sich neben dem Anfänger- und Fortgeschrittenen-Training im Profi- und Wettkampftraining engagiert.

Als Instruktor für künstliche Kletteranlagen (IKKA) und Ausbilder beim Sportkletterverband e.V. ist er für die Auswahl, Qualifikation und stetige Weiterbildung der Klettertrainer in der BRONX ROCK Kletterhalle zuständig.

Markus ist hauptverantwortlich für die Konzeption und Durchführung von Kletterwettkämpfen in der BRONX ROCK Kletterhalle wie dem Schülerwettkampf, den Soulmoves, dem Soulmüvchen, dem Kids Cup und last but not least der furiosen Boulderveranstaltung BRONX ROCK Invitational. Auch Firmenveranstaltungen wie Incentives und Veranstaltungen der Personalentwicklung profitieren von seiner Leidenschaft und seinem Know How.

Das ehemalige Mitglied des nationalen Wettkampfkletterkaders A ist ausgebildeter Wettkampfschiedsrichter und hat die Lizenz zum nationalen Routenbauer. Unter seiner Federführung werden in der BRONX ROCK Kletterhalle Kletterrouten von bester Qualität gebaut. Sein geschulter Blick und seine hohen Ansprüche an die Ausstattung der Räume und das Equipment garantieren höchste Sicherheit und Qualität für unsere Gäste.

Markus Zöll ist dreimaliger Landesmeister NRW und Deutscher Hochschulmeister (1996). Seit seinem 10. Lebensjahr klettert er zunächst in seiner Heimatregion, der Nordeifel. 1991 konnte er mit Zöllibat die erste 10- in der Eifel erstbegehen.

Ein Auszug aus dem Buch "Klettern im Rurtal - Naturerlebnis Nordeifel" von Florian Schmitz gibt im Folgenden einen kurzen Einblick seiner Leistung:
"Was sollte aber die entscheidende Meldung im gleichen Jahr, ja sogar vom
gleichen Tag sein? Richtig! Markus Zöll schafft es, die bitterschweren Züge in
"seinem" Zöllibat aneinanderzureihen und damit die lang erwartete echte "10-"
der Eifel erstzubegehen. Wer einmal im Zöllibat gehangen hat, weiß was
"bitterschwer" in diesem Zusammenhang bedeutet. Das Zöllibat ist nicht lang,
eher kurz, was auch für die eindrucksvolle Schwierigkeit der Einzelstellen
spricht. Der "dicke Hund" ist ein dicker Kiesel im oberen Drittel, an dem man
sich schon in vertikaler Position nur mühsam festhalten könnte. Was Markus
Zöll aber an diesem Griff in diesem 40 Grad überhängenden Gelände für
Bewegungskombinationen "kreiert" hat, ist schlichtweg unfaßbar und auch erst
einmal kaum nachzuvollziehen. Stefan Hilgers ist der erste, der im Zöllibat ganz
gut unterwegs ist, bis, ja bis ihm über der Schlüsselstelle eigentlich schon mit der 1. Wiederholung "im Sack" ein Griff ausbricht. Sekundenbruchteile später findet er sich nicht nur einige Meter tiefer im Seil wieder, sondern auch " im tiefen Tal der Tränen". Die Tatsache, dass sie bis Ende 1994 immer noch keine Wiederholer gefunden hat, obwohl sich nicht nur Namen von Eifelkletterern in der Liste der Aspiranten finden, spricht dafür, dass das Zöllibat wahrscheinlich doch eher noch etwas schwerer ist als 10-."